Wie Emotionen auf unsere Körper wirken!

Unser Körper ist in unterschiedliche Energiefelder eingebunden. Wir führen ihm Energie zu, z. B. Nahrung. Unser Gehirn sendet elektrische Signale aus, um den Stoffwechsel der Nahrung zu veranlassen – wie die Ausschüttung von Magensaft. Ein großer Teil dieser Energie wird vom Körper aufgenommen, ein kleiner Teil verlässt diesen wieder. Alle Impulse, die über unser Nervensystem geleitet werden, sind messbare Energien, die im EEG oder EKG aufgezeichnet werden können.

Doch darüber hinaus existieren energetische Felder, die auf einer anderen einer sogenannten feinstofflichen Ebene angesiedelt sind.

Ein schamanisches Trommelritual – die Amanita – klärt die Energiekörper.

Unser Körpersystem endet tatsächlich nicht mit der Haar- und Hautoberfläche. Das ist die „Grenze“ unseres physischen Körpers. Vielmehr sind und haben wir ein Energiesystem, das mit anderen Energiesystemen verbunden ist.  Die Energiekörper dehnen sich über unseren physischen Körper aus und durchdringen sich gegenseitig (siehe auch Chakren):

  • Ätherleib – er besitzt etwa die gleiche Ausdehnung und Gestalt wie der physische Körper und zieht die Lebensenergie aus Kosmos und Erde in den physischen Körper
  • Emotionalkörper  – ist als nächste „Schicht“ Träger unserer Gefühle, Emotionen und Charaktereigenschaften
  • Mentalkörper – trägt unsere Gedanken, Ideen, rationalen und intuitiven Erkenntnisse
  • Spiritueller Körper – verbindet uns mit der Göttlichkeit des Universums, der Anbindung an alles und jeden in unserer Schöpfung.

Diese feinstoffliche Energie, die Schwingung eines jeden Menschen, hängt stark von seiner Gemütsverfassung ab. Denn jedes Organ, jeder Muskel, jeder Nerv und jede Zelle schwingt mit unserer seelischen Verfassung mit.

Wir kennen die Wirkung von emotionaler Energie. Wenn wir uns ärgern oder wütend sind, wird eine starke Energie freigesetzt, die leider oft in Aggressivität und Gewalt münden kann und sich belastend und schwer anfühlt.

Etwas Ähnliches geschieht, wenn wir begeistert sind. Dann fühlen wir uns „wie auf Wolken” – die Energie ist leicht und frei.

Das Wissen über diese Energieformen ist in allen alten Kulturen vorhanden. In allen geht es um das gleiche Ziel – das feinstoffliche Energiefeld des Menschen ins Gleichgewicht zu bringen und zu halten. Für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist der freie Fluss der feinstofflichen Energien unabdingbar.

Die physikalischen Gesetze haben bewiesen, dass Energie nicht verloren geht. Sie kann nur gewandelt werden. Das Gleiche gilt für die feinstofflichen Energien unserer Emotionen. Sie gehen nicht verloren.

Stellen wir uns ein kleines Kind vor – bislang hat es nur schöne Erfahrungen erlebt und seine Energiezentren sind in einem harmonischen Gleichgewicht. Dann erlebt es eine hässliche Szene, es hat nicht das getan, was die Eltern von ihm erwartet haben und wird ausgeschimpft, bekommt eine Strafe – womöglich Schläge. Das Kind schämt sich, verspannt seine Muskulatur, verschließt sein Herz.

Das Energiefeld ändert sich, die schwere Energie dringt ein und speichert sich dort ab. Eine emotional geprägte Erfahrung, die aus dem Gedächtnis oberflächlich verdrängt wird, aber im Energiefeld und  Unterbewusstsein abgespeichert ist. Je stärker die Verletzung – ob körperlicher oder seelischer Natur, umso stärker die Blockade im Energiefeld – so entstehen Traumen und Störungen. Ein gestauter Energiefluss, der sich immer weiter verdichtet, wird früher oder später zu körperlichen Symptomen oder Erkrankungen führen.

Wir kennen das auch in unserem Erwachsenenleben. Wenn wir mit Menschen ein Gespräch führen, die uns unangenehm sind oder die uns nur als Bühne nützen wollen, können wir an uns selbst beobachten, wie wir „zumachen”.

In einer solchen Situation verspannen sich die Muskeln über dem Solarplexus. Der Körper gibt uns ein Signal „Achtung! Da tut dir etwas nicht gut!“ Leider haben wir zum größten Teil nicht gelernt, auf solche Signale zu achten. Deshalb gehen diese unangenehmen Energieströme direkt hinein in unser Energiesystem – es sei denn, man ist sich dieser Situation sehr genau bewusst und setzt rechtzeitig eine Grenze.

Aufgenommen werden hauptsächlich die Energien, zu denen wir Resonanz haben. Dazu gehören die Gefühle und Muster der großen Lebensthemen: Trauer, Zorn, Hass, Neid, Angst und Kummer, Schuldgefühle, Versagensängste, mangelndes Vertrauen oder die Suche nach Anerkennung. Diese Lebensthemen kommen im Laufe unseres Lebens immer wieder aufs Tablett – solange sie abgespeichert sind und im Unterbewusstsein darauf warten, geklärt zu werden.

Positive Energien wie Freude oder Begeisterung hingegen wirken oft „ansteckend”. Ein anderer Mensch oder ein Konzert reißt uns mit und erhöht unsere Schwingung kurzzeitig. Begeisternde oder angenehme Energien sind jedoch flüchtig. Sie wollen im Menschen selbst erfahren werden, d.h. das Glück, das wir uns selber erschaffen, ist nachhaltiger.

Es gibt noch weitere Energieströme, die uns schaden – Energien, die wir übernehmen – aus Liebe – aus der Ahnenlinie – aus der Gesellschaft. Menschen, die uns unser Glück, unseren Erfolg etc. neiden, die wütend auf uns sind, senden unbewusst schädliche Energien (im schlimmeren Fall bewusst – deshalb funktioniert Woodoo so gut).

Die große Herausforderung besteht für uns also darin, die Ebenen unserer Energiekörper im Alltag ins Gleichgewicht zu bringen und zu halten.  

In der schamanischen Heilarbeit gibt es dafür mehrere Möglichkeiten – eine davon ist die Amanita-Zeremonie.

Diese Heilarbeit hat ihren Ursprung im nordeurasischen Schamanismus und wurde teilweise auch in unserem Kulturraum von den keltischen Druiden ausgeführt. Im Sommer und Herbst wird die Amanita Muscari – der Fliegenpilz – im Rahmen eines Rituals gesammelt, zerkleinert und getrocknet.

In der nächtlichen Zeremonie bitten die Schamanen den Pflanzengeist – auch Deva genannt der Amanita –  um Unterstützung und Führung durch die Heilarbeit für ihre Klienten.

Ein Pfeifenzug einer kleinen Menge reicht dem Schamanen, um sich mit der Deva zu verbinden und sich von ihr für die anstehende Heilarbeit intuitiv führen zu lassen. Auch der Klient kann – wenn er möchte –  einen Zug nehmen, der den Körper öffnet, was gesundheitlich in diesem Rahmen und aufgrund der minimalen Dosis absolut unschädlich ist. Es geht definitiv nicht um Erreichung einen rauschähnlichen Zustandes, sondern einzig um die geistige Verbindung zur Pilzspirit.

Meistens beginnt die Heilarbeit damit, dass der Klient steht und auf Bauch- und Rückseite gleichzeitig von zwei Schamanen betrommelt wird. Es gibt nie vorstrukturierte Heil-Konzepte und jede Heilarbeit verläuft anders. Die Schamanen arbeiten intuitiv unter der Führung der Deva – je absichtsloser, umso tiefer der Reinigungs- und Befreiungsprozess.

Kann sich der Klient dieser Energie überlassen, wird sein Körper anfangen zu schwingen. Daraus entstehen Bewegung, Rhythmus und auch Tanz.  Die Energiekörper gehen in Kontakt und öffnen sich. Gedeckelte Emotionen kommen ins Bewußtsein und werden frei – Schmerz und Wut können sich äußern, werden wahrgenommen und gewandelt. Ein wichtiger Teil dieses Heilprozesses ist die Extraktionsarbeit – Störungen und Blockaden des physischen Körpers und der Energiekörper werden entfernt. Dabei spüren die Schamanen mit ihren Händen verdichteten Energieformen auf den Energiekörpern nach und lösen diese.

Die Amanita erfordert Offenheit und Mut und wenn der Klient sich erlaubt, sich seinem Schmerz zu stellen, fühlt er sich hinterher befreit, leichter, sich selbst ein großes Stück näher und es darf sich eine positive Veränderung in seinem Leben einstellen.

Die nächste Amanita-Zeremonie findet am 22.11.19 in der „Praxis für Entspannung und Lebensfreude – Birgitt Stach“ statt. Anmeldungen bitte unter info@birgitt-stach.de oder 09193-5789.